
Gin wird aus Neutralalkohol hergestellt, der bei einem natürlichen Gärungsprozess entstanden ist (Alkohol, der z.B. aus Getreide gewonnen wird und für die Gin-Herstellung mind. 96% Vol. aufweist). Diesem Alkohol werden die sogenannten Botanicals (Kräuter) beigemischt, wobei den klassischen Gins die Hauptgeschmacksnote Wachholderbeeren zu Grund liegt. Die Beimischung der Wachholderbeeren und Gewürze kann durch 3 Verfahren geschehen: 
Mom Gin: Dieser Gin ist eine Hommage an die Mutter aller Gin Fans, Queen Mum. Und ihrem Leitspruch “God save the Gin “ macht dieser Gin alle Ehre. Gin Mom. Dieser Gin ist fruchtig und rebellisch, elegant und fesch, fein und attraktiv, aristokratisch und modern, spielerisch und markant, spannend und feminin, explosiv und einfach sexy. Mom ist ein 4-fach über Kupfer destillierter Premium-Gin. Das Aroma roter Beeren und die exotischen Botanicals verleihen ihm seine sanfte Natur, Reinheit und königliche Klasse.
Monkey 47: Einer der größten Schätze ist Monkey 47, ein Gin aus dem Schwarzwald, der sowohl mit 47% vol. alc. als auch 47 ausgewählten Ingredienzen aufwartet. 47% vol. alc. gilt in der Gin Welt als idealer Alkoholgehalt, um zu garantieren, dass sich die Aromen der zugefügten Botanicals auszubreiten vermögen, ohne, dass ein zu hoher Alkoholgehalt den Genuss trübt. Monkey war einer der Wegbereiter des Gin Kultes in Deutschland und ist durch seine kräftige Kräuternote unverkennbar.
The Duke: The Duke Munich Dry Gin ist einer dieser New Western Gins, die auch mal andere Noten ins Spiel bringen möchten. Als Ginliebhaber und Freunde des Hopfens haben die Macher aus München einen klasse Gin kreiert, der sich nur sehr langsam aus Mundraum und Nase verabschiedet. Seine würzigen Noten sind auch noch lange nach dem eigentlichen Genuss zu spüren und bereichern Körper und Seele zu gleichen Teilen. Die strenge Kontrolle während der Produktion ist das Erfolgsgeheimnis der Destillerie von The Duke.
The Illusionist: Ein neuer Gin aus München-Glockenbachviertel: Erlebe Dein blaues Wunder! Warme Aromen von Wacholder, Macis und Angelika, Noten von Rosmarin und Lavendel prägen diesen Gin. Eine blaue Blüte vom anderen Ende der Welt versetzt ihn in ein tiefes blau. Mische ihn, z.B. mit Tonic, und er ändert seine Farbe in ein sanftes Rosa. 4 Hände, 14 Botanicals, 1 Gin. Deine Illusion. Alles natürlich, toller Showeffekt und dazu schmeckt der Illusionist vorzüglich.
Ferdinand’s: Wenn Weintrinker zu Gin-Fans werden, sollte man genauer hinschauen. Der Ferdinand’s Saar Dry Gin ist nicht nur mit einem Weinkorken verschlossen, sondern überrascht auch mit Ingredienzien aus dem Weinbau – genauergesagt vom Rießling, der ja bekanntlicherweise im Saarland verbreitet ist. Es entströmen der klaren Flüssigkeit Nuancen von Wacholder, Frucht und etwas Säure. Das anregende, runde Aroma ebnet den Weg für den stimmigen Geschmack, der von fruchtiger Frische und Kamille geprägt ist. Lavendel und Holunder tragen zum floralen Gesamteindruck bei, wobei die pikanten Wacholderbeeren bis zum letzten Schluck präsent sind.
Windspiel:
Bombay Sapphire: Der Klassiker unter den Gins, und in der starken 47% Variante erstaunlich mild und geschmacksvoll für einen London Dry Gin. Die wahrscheinlich bekannteste Ginmarke mit Rezeptur aus dem 18. Jahrhundert sollte eigentlich in keiner Hausbar fehlen, die sich etwas aus verschiedenen Gins macht. 10 Botanicals u.a. Wacholder, Schwertlilie, Angelica, Koriander reichen diesem Schwergewicht aus, um in jedem Longdrink, Cocktail oder eben Gin-Tonic zu glänzen. 