Local love und Slowfashion in Köln-Ehrenfeld: Wir lieben unsere Stadt, wir lieben Ehrenfeld und unsere lokalen Ehrenfelder-Läden wo es nicht nur um reinen Konsum, sondern auch um die Menschen, die hinter den Produkten stehen, geht. Deswegen haben wir uns mit einigen von unseren Lokalhelden persönlich getroffen und sie gebeten, für uns aus dem Nähkästchen zu plaudern. Kein 0815, keine Ketten, nichts Austauschbares. “#shoplikealocal heißt für uns vor allem, dafür zu sorgen, dass man noch erkennt, in welcher Stadt und in welchem Viertel man sich eigentlich gerade befindet.” Was bedeutet #shoplikealocal für euch? Lest im Interview mit unseren lokalen Superhelden von Shipsheip alles über ihre Liebe zu Ehrenfeld, über Nachhaltigkeit, Glaubwürdigkeit und ihre besonderen Produkte. Am Samstag, den 24.11.2018 steigt dazu die kleine, aber feine offizielle #locallove Ehrenfeld-Party bei Shipsheip im Laden auf der Körnerstr. 76 in Köln-Ehrenfeld – mit dabei sind unsere coolen Jungs mit ihrem nachhaltigen Laden Stacks auf der Glasstr. 31 und die grünen Hingucker Bula Bula Moosplaneten. Es lohnt sich also, vorbei zu schauen, denn neben jeder Menge Nachhaltigkeit, gibt es tolle Rabatte, Gewinnspiele, nachhaltige Geschenkideen und natürlich auch ein wenig Prickelndes! Share some #locallove und kommt vorbei!

Bitte stellt euch kurz vor und erläutert das Besondere an eurem Laden:
Unser SHIPSHEIP Concept Store ist ein kleines Ladengeschäft in Ehrenfeld, in dem wir ausschließlich nachhaltige Accessoires & Mode verkaufen. Neben unserem eigenen Fair Fashion Label führen wir viele kleine Kölner Labels wie z.B. Pikfine, Nanu Alwin oder Bula Bula bei uns.

Was bedeutet #shoplikealocal für euch? Inwiefern unterstützt ihr dieses Konzept?
Durch unseren Standpunkt auf der Körnerstrasse stecken wir mittendrin in einem Konglomerat aus kleinen, besonderen Ladengeschäften, die fast alle inhabergeführt sind. Keine Ketten, kein 0815, nichts Austauschbares. Diese Vielfalt, finden wir, muss man aufrechterhalten – und das funktioniert vor allem dadurch, indem man wieder mehr in kleinen Läden einkauft. Im Buchladen statt bei Amazon, beim Gemüsehändler, statt im Rewe, beim kleinen Möbelgeschäft, statt bei Ikea. #shoplikealocal heißt für uns vor allem, dafür zu sorgen, dass man noch erkennt, in welcher Stadt und in welchem Viertel man sich eigentlich gerade befindet.

Verfolgt ihr ein Geheimrezept im Umgang mit Kunden? Wie etabliert ihr eine enge Kundenbindung?
Wir haben mittlerweile viele, treue StammkundInnen, für die wir uns gerne Zeit nehmen. Wir kümmern uns, tauschen um, reden viel und vermitteln weiter, falls es das gewünschte Produkt mal nicht bei uns gibt. Vor allem ist es uns wichtig, dass wir authentisch bleiben – und nicht nur verkaufen, um möglichst viel Umsatz zu machen, sondern weil die Sachen wirklich passen und gebraucht werden. Das schenkt uns Glaubwürdigkeit und die Leute fühlen sich gut aufgehoben.

Warum seid ihr mit eurem Laden nach Ehrenfeld gegangen? Was ist das Besondere an eurem Veedel?
Auf der Körnerstrasse bei uns in Ehrenfeld ticken die Uhren auf jeden Fall ein bisschen anders. Wir haben nicht ständig geöffnet, aber dafür gibt es ganz spezielle Dinge. Es dauert auch gerne mal alles ein bisschen länger, aber dafür steckt in allem viel Herzblut und Charme. Das ist für Slow Fashion, wo es eben nicht nur um reinen Konsum geht, sondern vielmehr um die Menschen, die es betrifft – egal ob Näherin oder Kundin – genau das richtige Umfeld. Und wir lieben natürlich unsere Nachbarn, Stacks und unsere Freunde von den coolen, grünen Planeten Bula Bula.

Was war bisher euer größter Erfolg mit eurem Laden?
Für uns sind jedes Jahr die Strassen- und Weihnachtsfeste ein besonderes Highlight, weil die kleine Körnerstrasse dann plötzlich von Tausenden von Menschen bevölkert wird. Das ist natürlich auch extrem anstrengend, aber macht einfach eine Menge Spaß. Vor allem, weil wir meistens Unterstützung von Viva con Aqua mit ihren leckeren Cocktails haben und alles – trotz der Größe – immer noch mehr Familientreffen als normales Strassenfest ist. Diesen Charakter beizubehalten und nicht kommerziell zu werden ist definitiv ein Erfolg – und eine ganz bewusste Entscheidung – der Körnerstrasse. Das schätzen wir sehr.

Was ist aktuell die größte Herausforderung?
Weil wir nicht nur verkaufen, sondern auch selbst produzieren, ist es für uns immer eine Herausforderung, alles unter einen Hut zu bekommen: Die Reisen zu unseren Produktionsstätten, Salestouren, Messen, Produktentwicklung, Marketing, Onlinehandel, Einkauf, Shootings, Netzwerktreffen, Veranstaltungen.. und eben unser Concept Store. Bis man alles so aufgebaut hat, dass man das Personal, das man eigentlich brauchen würde, auch ordentlich bezahlen kann – das ist definitiv die größte Herausforderung.
Verfolgt ihr ein konkretes Ziel?
Wir wollen Produkte anbieten, die man guten Gewissens kaufen kann, die gebraucht werden, lange halten und einen Zweck erfüllen, der über das reine Besitzen hinausgeht.

Was ist euer Lieblingsladen in Ehrenfeld?
Da gibt es für jede Kategorie mehr als einen. Dadurch, dass das Café Sehnsucht direkt gegenüber ist, sind wir allerdings ziemlich häufig dort. Vor allem, wenn es den Walnuss-Carrot-Cake mit Frischkäse-Frosting gibt… und natürlich unsere Fast-Nachbarn Stacks.




