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    SugarTrends Weekendtrip: Nur 48 Stunden in New York

    May 3, 2017

    Big Apple in nur 48 Stunden erkunden, geht das überhaupt? Klar, New York City kann man auch an einem Wochenende erleben und viele Eindrücke gewinnen. Über die letzten 20 Jahre habe ich diese pulsierende Metropole in verschiedensten Zeitabschnitten besucht bzw. kennengelernt – von Monaten bis hin zu wenigen Stunden. Das Beste aus all der Zeit möchte ich Euch in einem intensivem 48 Stunden Programm zusammen stellen, wie ich es jederzeit selber machen würde, so dass sowohl Newcomer als auch Kenner der Metropole ihre Freude daran haben werden.

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    Freitagmittag

    13:00 – Welcome to America: Wer aus Deutschland anreist, sollte das am besten mit einem frühen Flieger machen, so dass man es bereits nachmittags in die „City“ geschafft hat, denn das Abenteuer beginnt ja bereits mit seinen endlosen Schlangen bei der Einreise am JFK oder Newark Airport. Innerlich sollte man sich schon mal auf langes Anstellen einstellen, mit dem Beobachten der Leute und Sicherheitsbeamten die Zeit vertreiben und vorstellen, wie sich Tom Hanks in Transit gefühlt haben muss. Wer es geschafft hat, muss sich dann für ein Transportmittel Richtung Brooklyn, Manhattan & Co entscheiden: Taxi, Subway (via Skytrain) Bus oder ein Uber? Wer noch vor der Rushhour rauskommt, dem empfehle ich ein Uber, denn es ist bequemer als ein Taxi, und die Abrechnung inkl. Trinkgeld erfolgt über die hinterlegte Kreditkarte. Zur Rushhour lieber die Subway nehmen, denn ansonsten sitzt man noch mal bis zu zwei Stunden im Auto.
    15:30 – Ankunft am Pulsschlag: Besonders klassisch ist es natürlich, wenn man an der Grand Central Station ankommt bzw. umsteigt. Auf jeden Fall einmal durchgelaufen sein. Wer mittendrin sein will, sollte in Manhattan wohnen und von dort seine Touren machen z.B. nach Brooklyn. Egal ob Soho, Village, Midtown, Upper East- oder Westside, für einen Kurztrip überrascht jedes Viertel mit besonderem Charme, und man wird eh pausenlos unterwegs sein, andere Nachbarschaften zu entdecken.

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    16:00 – Coffee to Go to Central Park ist nach der langen Anreise genau der richtige Einstieg, die Mega City auf sich einwirken zu lassen und gleichzeitig irgendwie auch erst mal anzukommen. Wer auf der Eastside wohnt, könnte sich einen exzellenten Kaffee bei The Birch holen, 62nd St und Lexington Ave, und dann in den Park laufen. Ein Drink und Snack bieten sich alternativ aber auch im Boathouse mitten im Grünen an.nyc3

    17.00 – Erste Shopping Eindrücke auf der 5th Ave bis zum Rockefeller Center und der St. Patricks Cathedral gewinnen. Dabei am Plaza Hotel vorbeilaufen und an Kevin Allein in New York und viele andere Filme denken, die hier gespielt haben Am Springbrunnen des Rockefeller Centers (im Sommer) ein kühles Bier genießen und über das Wochenende was vor einem liegt sinnieren oder vielleicht doch ein paar politische Gedanken austauschen, wo man doch gerade am goldenen Turm des 45. US Präsidenten vorbeigekommen ist?!

    21.00 – Dinner ist eine große Sache in New York. Die Stadt ist voller Foodies, Top-Köchen & Co. und bei vielen dreht sich alles um das kulinarische Wohl. Meine Empfehlung für den Abend ist das Olio e Piú in der Greenwich Ave. Tolle Atmosphäre, exzellentes italienische Essen mit klasse Weinen und extrovertierten Publikum. Unbedingt vorher (am besten schon einige Tage vorher) reservieren.

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    Quelle: www.oilionyc.com

    Samstag

    7:00 – Joggen im Central Park bietet sich an, wenn man auf Grund der Zeitumstellung schon früh wach wird. Schon vor 6:00 morgens ist im Park einiges los. Toller Start in den Tag. Am besten rund um das Reservoir nördlich des Central Parks joggen. Sex and the City Fans werden sich bestimmt an die Location erinnern.nyc6

    8.30 – Frühstück: Wie wäre es mit französischen Croissants, Spiegelei und Cappuccino? Die „edel“ Kette Maison Kayser ist dabei eine empfehlenswerte Adresse.

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    10.00 – Metropolitan Museum? Warum nicht das Programm mit dem vielleicht interessantesten Museum der Welt beginnen. Von den berühmtesten Malern bis hin zu Zeugnissen der ägyptischen Hochkultur kommt hier jeder auf seine Kosten. Der Museumsshop ist übrigens auch sehr zu empfehlen

    12:00 – Lunch bietet sich auch hier im Museum an. Entweder man speist im großen Saal mit antiken Figuren und Blick in den Central Park oder man geht auf die Dachterrasse (bis Oktober geöffnet) und genießt bei einem Sandwich den atemberaubenden Blick über den Park und die Skyline dahinter.

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    13.00 – Shopping auf den Lexington Ave: Von der einzigartigen Schmuckboutique Peipers & Kojen auf Höhe der 74th St und einem Meg Store (Made in your Neighborhood) gegenüber bis hin zum extravaganten Bloomingdales Kaufhaus Höhe 59th St gibt es hier eine Menge toller Geschäfte. Anschließend entweder per Taxi oder U-Bahn bietet sich ein Abstecher zum Times Square an.

    15:00 – Times Square, 42nd Street: Theater oder Musical Karten besorgen, eine Bustour buchen und gleich einsteigen oder einfach nur den Pulsschlag der Welt an diesem Ort versuchen zu spüren. Die Bustour dauert ca. 2 Stunden, aber man kann jederzeit ein und aussteigen. Wer noch fitte Füße hat, sollte Richtung Avenue of the Americas gehen und dann gen Süden 8 Blocks bis zum Herald Square gehen. Buntes Treiben, das große Macy’s Kaufhaus sowie das Empire State Building findet man auf dieser Höhe.

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    17:00 – Soho & Greenwich Village zeigen die etwas andere Seite New York, die nicht von Hochhäusern und Straßenblöcken mit Streets und Avenues geprägt ist, sondern mit dem Charme von Feuertreppen, unzähligen kleinen Boutiquen und echten Straßennamen aufwartet. Wer einen Kaffee braucht, könnte während des Bummelns auf der Prince St im Rad- und Sportladen des kleinen extravaganten Labels Rapha in hippem Ambiente einen spitzen Flatwhite genießen. Etwas weiter an der Ecke Grand St und Mercer St befindet sich die Antique Garage, wo man bei leckeren Drinks und leichtem Essen chillen kann.

    nyc10_Quelle: www.rapaha.cc

    Von dort Richtung Nordosten laufend, kommt man ins Greenwich Village, wo ihr z.B. beim Studio Manhattan in der Bleeker originelle Accessoires wie Taschen, Schals oder Geldbeutel von Photo- & Designkünstlern bekommt, die ursprünglich sogar alle nur aus New York kamen. Ganz in der nähe findet ihr das Mobile Spa, wo man hippe und zum Teil auch individuelle Handytaschen kaufen kann inkl. iPhone Reparatur. Für den schnellen Hunger zwischendurch bietet sich immer ein echtes „New York Pizza Slice“ an. Aber das große Abendessen folgt ja noch.

    21:00 – Steak Dinner bei Quality Meats, einem meiner Lieblingsläden. Es gibt natürlich viele andere gute Steakhäuser wie das Wolfgangs, aber Quality Meats auf
    der 58th St hat nicht nur exzellentes Essen sondern auch eine gemütliche Atmosphäre. Empfehlung: Filet Mignon, Spinat und getrüffelten Kartoffelbrei.

    23.00 – Rooftop Bar darf an so einem Wochenende nicht fehlen. Wer schicke Sachen dabei hat (Männer Jacket, keine Jeans) sollte einen Abstecher zum Rainbowroom über dem Rockefeller Center machen. Vielleicht der schönste Ausblick, um einen Cosmopolitan zu trinken.

    nyc13Quelle: www.rainbowroom.com

    1:00 – Piano Bar für Nachteulen. Entertainer wie Billy Joel haben schon ihre ersten Dollar im Big Apple als Piano Man verdient. Wer schrilles Publikum und gute Stimmung mag sollte das Duplex ausprobieren – Christopher St Ecke 7th Ave.

    Sonntag

    9.00 – Frühstück bei Friend of a Farmer nähe des Union Square. Ab 10:00 bildet sich eine riesen Schlange vor dem Laden, denn die New Yorker lieben ausgiebiges Frühstück und Brunch. Also rechtzeitig aufstehen und den Tag mit einem French Toast, Rührei mit Gemüse und Speck sowie einen Obstsalat starten.

    nyc14Quelle: www.zomato.com

    10:30 – Williamsburg Brooklyn Bridge: Auf geht’s zur Bedford St im hippen Williamsburg. Von dort einfach treiben lassen und das neue Leben auf der Brooklyn Seite kennenlernen. Ausgefallene Läden wie Meme Antenna & Cyclical Industries sind hier zu Dutzenden anzutreffen. Anschließend mit der U-Bahn Richtung Brooklyn Bridge fahren und ein weiteres Highlight mit dem außergewöhnlichem Blick auf Manhattan erleben. Hier lernt man außerdem eine weitere Facette von New York kennen, mit dem schönen Stadtsteil Brooklyn Hights und seinen schönen Brownstone Houses.

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    12:30 – Ground Zero und das neue One World Trade Center (Freedom Tower) stellen eine beeindruckende Umgebung dar. Neben mannigfaltigster Architektur der letzten Jahrzehnte haben die New Yorker eine beindruckende und zu gleich äußerst schöne Gedenkstädte für die Opfer der Anschläge vom 9. September geschaffen. Das neue höchste Gebäude Nordamerikas überzeugt mit raffinierter Geometrie genauso wie die neue World Trade Center Shopping Mall.

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    13:30 – Shopping im berühmten Kaufhaus Century 21, wo sich viele große Labels zum Schnäppchenpreis ergattern lassen. Man munkelt, dass es sich teilweise um B-Ware handelt oder Auslaufmodelle des Vorjahres, insofern bietet es sich an, genauer hinzuschauen, aber das kennt man ja auch von den Outlet Centern in Europa.

    14:30 – Staten Island Ferry bildet den Abschluss unserer Wochenendreise. Auf dem Weg noch einen Kaffee und Sandwich mitnehmen (am besten mal bei einem Deli einen leckeren Ham, Cheese und Egg Bagel mit Tomate und Salat frisch machen lassen) und auf der kostenlosen Fähre mit dem spektakulären Blick auf Manhattan, Freiheitsstatue, Verrazano Brücke genießen. Wer sich beeilt, kann meist gleich die Fähre wieder zurücknehmen.

    16:00 – Finale: Je nach Lage der Unterkunft ist vielleicht noch ein Stopp oder zumindest ein Takeaway in Sachen New York Cheesecake ein würdiges Finale. Wer jedoch einen Spätflieger hat, könnte im Winter noch ein Highlight am Schluss draufpacken: Schlittschuhlaufen im Central Park. Anschließend ist es dann aber höchste Zeit, sich zum Flughafen aufzumachen, da die Fahrt auch mal 90 min dauern kann, und so mancher dann schon den Flieger verpasst hat.

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    Quelle: www.ninerbakes.com| www.becomeanewyorker.com

    Fazit: New York in 48 Stunden ist super intensiv und wirkt wie eine Dosis positiver Energie, trotz der großen Anstrengung, all den Sehenswürdigkeiten hinterherzujagen. Ein SugarTrends Trip, auf der anderen Seite des Atlantiks, der sich sowohl für eine Sommervisite als auch ein Christmas-Shopping Wochenende eignet.

     

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